
Zukünftige Alternative, Räuberweg am Bahnhof Westerbauer - Inspektion Bergisch-Märkische Veloroute 18. September 2025 © ADFC Hattingen/Sprockhövel
Ennepe-Radweg
Der Ennepe-Radweg als Bestandteil der Ennepe-Runde verbindet den Ennepepark in Gevelsberg mit dem Ennepepark in Hagen-Haspe.
Der Ennepe-Radweg vom Ennepepark in Gevelsberg zum Ennepepark in Haspe ist Bestandteil der Ennepe-Runde. Dieser Ennepe-Radweg und insbesondere die geplante Weiterführung nach Hagen HBF sind Gegenstand von Planungen und Maßnahmen zur Umsetzung der Bergisch-Märkischen Veloroute von Wuppertal nach Hagen.
Beschreibung
Vom Startpunkt in Gevelsberg am Knotenpunkt 5 im Kreisverkehr Jahnstraße / Gartenstraße geht der idyllische Radweg entlang der Ennepe in östlicher Richtung über die ruhigen Straßen „Am Werde“ und Brockenbergstraße. Nach queren der Rocholzallee (siehe Alternative Gut Rocholz) führt der Radweg zur Ennepebrücke „Zum Knapp“ in Vogelsang und vorbei an der Grundschule nebst Schultenhof und „Am Vogelsang“ zur L 700, bis 2015 die B 7. Als Bestandteil der geplanten Bergisch-Märkischen Veloroute soll dieser Abschnitt dem Radvorrangrouten-Standard mit Neubau der zu schmalen Ennepebrücke „Zum Knapp“ angepasst werden.
Der Ennepe-Radweg geht nun entlang an der L 700, der Hagener Straße weiter, bis kurz hinter dem Kreisverkehr Vogelsanger-Asker Straße der Hagener Stadtteil Westerbauer mit der Enneper Straße erreicht wird. An der Martinstraße dann rechts und links auf die Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn, wo der Ennepe-Radweg der Ennepe-Runde bei Knotenpunkt 70 am Hasper Ennepeplatz endet - mit Anschluss an die Kleinbahn-Trasse Haspe-Voerde-Breckerfeld.
Alternative Gut Rocholz und Breddepark
Alternativ kann ab Rocholzallee an Gut Rocholz und an den Schönungsteichen vorbei mit Querung von Ennepe und Hagener Straße über den Breddepark / Breddestraße gefahren und tlw. geschoben werden. Dann geht es südlich der L 700 über „Am Sinnerhoop“ / Neue Straße zur Martinstraße und zur Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn.
An der Hütte und Räuberweg
Eine zukünftige Möglichkeit im Zuge der Planung der Bergisch-Märkische Veloroute sieht den Neubau eines Steges südlich entlang oder tlw. über der Ennepe zwischen „Am Vogelsang“ und Vogelsanger Straße nebst neuer, breiterer Brücke Vogelsanger Straße vor, um dann „An der Hütte“ nördlich der Ennepe bis zur Nordstraße in Westerbauer fortzusetzen. Am Bahnhof Westerbauer führt dann ein aktuell schmaler Trail mit einigen Treppenstufen (Räuber- oder Sauweg), aber zukünftig verbreiteter Weg bis zur Harkort’schen Fabrik an der Grundschötteler Straße. Zum Hasper Ennepeplatz, Knotenpunkt 70 mit Anschluß an die Kleinbahn-Trasse nach Voerde und Breckerfeld.geht es dann südlich auf die Grundschötteler Straße L 807, die ehemalige Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn.
Der Hagener Ennepe-Radweg Richtung Hagen HBF zweigt dann an der Unterführung der Rheinischen Bahn bei Büddinghardt links in den Preselweg und weiter auf Schwarzer Weg, Hammerstraße, und zukünftig irgendwann mal über die Obere Spiekerstraße auf die stillgelegte Bahntrasse zum Kreisel Kuhlestraße, siehe Westfalenpost Artikel vom 30. September 2026. Aktuell Umfahrung ab Hammerstraße über Tückingstraße oder „Im Ennepetal“, und via L 700 bis zur Kuhlestraße mit Kreisverkehr hinter der Varta-Insel.
Brandt-Quartier
Georg Schäfer vom Fachforum Radverkehr Gevelsberg regte nach einer Inspektionstour zur Bergisch-Märkische Veloroute im September 2025 eine weitere Alternative südlich der Ennepe zwischen Vogelsanger Straße und Nordstraße an:
Die Machbarkeitsstudie sieht vor, die Veloroute über die Straße „An der Hütte“ zu führen. Bei der Errichtung des Brandt-Quartiers auf dem ehemaligen Brandt-Firmengelände ist bereits ein Rad-/Gehweg am Ufer der Ennepe angelegt worden. Dieser Weg ist bis heute ein Torso geblieben. Um ihn für die Veloroute nutzbar zu machen, müsste man auf Gevelsberger Seite ein Grundstück des Ruhrverbandes nutzen, das in seiner bisherigen Funktion wohl obsolet geworden ist. An der Nordstraße wäre der Erwerb eines Privatgrundstückes erforderlich. Dieser Vorschlag liefert sicherlich eine attraktivere und auch etwas kürzere Verbindung zum Hagener Ennepe-Radweg als die Straße „An der Hütte“.








